Reform der Regionalligen: Kompassmodell als Favorit für den Aufstieg
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Reform der Regionalligen: Kompassmodell als Favorit für den Aufstieg

Martin Journalist
Reform der Regionalligen: Kompassmodell als Favorit für den Aufstieg

Nach 14 Jahren Streit: Ein neues Ligensystem für den deutschen Fußball

Nach mehr als einem Jahrzehnt der Uneinigkeit steht der deutsche Fußball vor einer grundlegenden Reform der Regionalligen. In allen fünf Regionalligen fanden bereits Informationsveranstaltungen statt, um die Umstellung auf ein System mit vier Staffeln zu diskutieren. Ziel ist es, dass die Meister der Regionalligen künftig direkt in die 3. Liga aufsteigen können. Die Verbandspräsidenten haben signalisiert, dass sie sich an den Wünschen der Vereine orientieren möchten, die mehrheitlich das Kompassmodell unterstützen.

Das Kompassmodell: Vorzüge und neue Rivalitäten

Das Kompassmodell sieht vor, die vier Staffeln geografisch so einzuteilen, dass die Fahrtstrecken für die Vereine möglichst kurz sind. Dies könnte nicht nur die Reisebelastung für die Mannschaften verringern, sondern auch neue Derbys an den Grenzen der Bundesländer schaffen. Marcus Uhlig, Vorstandsvorsitzender von Rot-Weiß Oberhausen, betont die Vorteile des Modells: „Die Mehrheit der Klubs im Westen dürfte das ähnlich sehen.“ Durch die Reform könnte die Regionalliga West wieder an Attraktivität gewinnen.

Die Stimme der Vereine zählt: Ein entscheidender Schritt zur Reform

Die Vereine haben nun die Möglichkeit, aktiv an der Reform teilzunehmen. Laut Florian Egbers vom SV Meppen gibt es eine „grundsätzliche Bereitschaft und Offenheit“ der Landes- und Regionalverbände gegenüber dem Kompassmodell. Dies bedeutet, dass die Klubs die Rückkehr zu einer Struktur, in der die Meister aufsteigen, selbst gestalten können. In der Regionalliga Nord sollen die Zulassungskriterien zudem so gestaltet werden, dass kleinere Vereine nicht benachteiligt werden.

Zukunftsperspektiven und Unterstützung für kleinere Klubs

Die Initiatoren der Reform, darunter bekannte Klub-Bosse wie Tommy Haeder vom Chemnitzer FC, setzen sich für eine faire Umsetzung ein. Haeder hebt hervor: „Es gibt überhaupt keine Absichten, die Zulassungskriterien zu Lasten kleinerer Vereine anzuziehen.“ Stattdessen sollen Investitionen in die Infrastruktur gefördert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Vereine zu steigern und den Abstand zur 3. Liga zu verringern. Mit der breiten Unterstützung für das Kompassmodell in den verschiedenen Regionen wird eine zukunftsorientierte Reform des deutschen Fußballs greifbar. Der „entscheidende Ruck zum Ja“ wird in den kommenden Abstimmungen erwartet, die für den 18. und 19. Mai angesetzt sind.