Rot-Weiss Essen verpasst den Aufstieg in die 2. Bundesliga
Der Traum vom Aufstieg in die 2. Bundesliga ist für Rot-Weiss Essen geplatzt. Im Rückspiel der Relegation mussten sich die Essener mit 0:2 gegen die SpVgg Greuther Fürth geschlagen geben, nachdem sie im Hinspiel noch mit 1:0 in Führung gingen. Damit bleibt RWE in der 3. Liga, während Fürth sich den Klassenerhalt sichert.
Munterer Schlagabtausch in Halbzeit eins
Die Partie begann mit einem lebhaften Schlagabtausch. Fürth-Trainer Heiko Vogel, der im Hinspiel eine Niederlage hinnehmen musste, stellte seine Mannschaft um und ließ Bansé nach längerer Verletzungspause in die Startelf zurückkehren. RWE-Coach Uwe Koschinat setzte hingegen auf das bewährte Team aus dem Hinspiel. Die Anfangsphase gehörte zunächst Essen, das die erste gefährliche Gelegenheit durch Swajkowski hatte, dessen Schuss jedoch von Fürths Keeper Prüfrock pariert wurde. Die Gastgeber hatten ihrerseits Glück, als eine Flanke von Dehm auf der Latte landete. In der 29. Minute war es dann Hrgota, der im Strafraum Klaus fand. Dieser legte den Ball auf Futkeu zurück, der das 1:0 für Fürth erzielte. Die Drangphase der Fürther folgte und RWE musste einige gefährliche Angriffe abwehren, während ein vermeintlicher Ausgleichstreffer von Mizuta aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde.
Hrgota schockt Essen
Im zweiten Abschnitt versuchte Koschinat mit der Einwechslung von Abiama mehr Offensivkraft zu erzeugen. Doch die ersten Minuten gehörten wieder den Gastgebern: Hrgota nutzte eine Unachtsamkeit in der Essener Abwehr und schoss in der 47. Minute das 2:0. Essen schien geschockt und fand nur schwer ins Spiel zurück. Kostka hatte eine gute Möglichkeit, doch sein Schuss wurde erneut pariert. Im weiteren Verlauf dominierte Fürth das Geschehen, während Essen sich kaum Chancen erarbeiten konnte. Ein Abseitstor von Potocnik sorgte zwar für Hoffnung, doch die Entscheidung des VAR stellte die Euphorie schnell wieder ein.
Essen gibt nicht auf, bleibt aber erfolglos
Die letzte Phase der Partie sah Essen aktiver, doch die Großchance in der 81. Minute, als Abiama den Pfosten traf und Müsel den Abpraller nicht verwerten konnte, war symptomatisch für die enttäuschende Leistung. Mizuta hätte in der Schlussminute beinahe noch den Anschluss erzielt, doch der Ball landete nur am Außennetz. Trotz neun Minuten Nachspielzeit blieb es beim 0:2, was das endgültige Aus für RWE bedeutete. Greuther Fürth kann hingegen aufatmen und bleibt in der 2. Liga.
