SC Verl vor Umbruch: Leistungsträger verlassen den Verein
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SC Verl vor Umbruch: Leistungsträger verlassen den Verein

Seppel Journalist
SC Verl vor Umbruch: Leistungsträger verlassen den Verein

Offensivfußball, der begeistert

Der SC Verl hat in dieser Saison mit offensivem Fußball und der besten Offensive der 3. Liga für Aufsehen gesorgt. Mit beeindruckenden 70 Toren konnte der Verein zwar nicht den Aufstieg realisieren, die Leistungen der Mannschaft haben jedoch das Interesse höherklassiger Klubs geweckt. Sportdirektor Zlatko Janjic kündigte bereits einen größeren Umbruch an, der im Sommer bevorsteht. Dies ist nicht zuletzt der Verfügbarkeit mehrerer Leistungsträger geschuldet, deren Verträge auslaufen.

Abgänge stehen fest

Bereits bestätigt ist der Abschied von Timur Gayret, der zum SC Paderborn wechselt, sowie Fynn Otto, der sich dem 1. FC Nürnberg anschließt. Diese Abgänge sind nur die Spitze des Eisbergs, denn auch andere Schlüsselspieler könnten den Verein verlassen. Janjic äußerte sich besorgt über die Situation und betonte, dass es "unmöglich" sei, Oulaid Mhamdi zu halten. Der Rechtsverteidiger hat in dieser Saison in 33 Ligaspielen neun Tore erzielt und acht weitere vorbereitet. Sein Vertrag läuft ebenfalls zum Saisonende aus, was Verl sowohl sportlich als auch finanziell vor große Herausforderungen stellt.

Zahlreiche Interessenten für Taz

Ein weiterer Spieler, der im Fokus steht, ist Berkan Taz. Auch sein Vertrag endet und zahlreiche Zweitligisten zeigen bereits Interesse. Taz, der im Sommer 2024 vom SV Waldhof Mannheim kam, hat in dieser Spielzeit herausragende 16 Tore und 20 Vorlagen erzielt. Insbesondere der VfL Bochum, der 1. FC Magdeburg und Arminia Bielefeld sind potenzielle neue Arbeitgeber für den talentierten Mittelfeldspieler. Janjic ist sich der Situation bewusst und äußerte den Wunsch, dass Taz den Sprung in die Bundesliga wagen könnte.

Trainer bleibt gelassen

Trainer Tobias Strobl hingegen bleibt voraussichtlich beim SC Verl. Trotz Spekulationen über ein Interesse des Karlsruher SC ist Janjic optimistisch, dass Strobl eine zweite Saison an der Seitenlinie verbringen wird. "Wir sind uns klipp und klar einig", so der Sportdirektor.

Zukunftsorientierte Planung

Mit den bevorstehenden Abgängen muss Verl jedoch Lücken schließen. Janjic zeigt sich gelassen und verweist auf die strategische Planung des Vereins: "Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder geschafft, Leistungsträger zu ersetzen. Wir haben uns einen Schattenkader aufgebaut und versuchen über Scouts und Datenbanken Talente zu finden." Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um die erfolgreiche Entwicklung des SC Verl fortzusetzen.