SSV Ulm 1846 plant Neuaufbau ohne Pavel Dotchev
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SSV Ulm 1846 plant Neuaufbau ohne Pavel Dotchev

Hannes Jornalist
SSV Ulm 1846 plant Neuaufbau ohne Pavel Dotchev

Dotchevs Abschied steht fest

Der SSV Ulm 1846 Fußball wird in der kommenden Saison ohne Pavel Dotchev an der Seitenlinie auflaufen. Dies gab Vorstandschef Dominik Schwärzel am Mittwoch bekannt. Unabhängig vom Ausgang der aktuellen Saison, in der der Verein noch theoretisch Chancen auf den Klassenerhalt hat, wird Dotchev im Sommer gehen. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt jedoch bei nur drei verbleibenden Spielen bereits acht Punkte.

Neuausrichtung in der Regionalliga Südwest

Die Planungen für die nächste Saison in der Regionalliga Südwest haben bereits begonnen. Der SSV Ulm hat in den letzten Jahren eine bewegte Geschichte durchlebt, einschließlich eines Aufstiegs bis in die 2. Bundesliga. Nun steht der Verein jedoch vor der Herausforderung, die Rückkehr in die Regionalliga zu meistern, nachdem er möglicherweise zum zweiten Mal in Folge absteigen wird.

Konstruktive Gespräche und Neuausrichtung

In einem konstruktiven Gespräch informierte Schwärzel Dotchev über die Entscheidung, den „konsequenten Neuaufbau auf allen Ebenen“ ohne ihn zu gestalten. „Wir finden, dass Pavel hier hervorragende Arbeit geleistet hat“, betonte der Vorstandschef und lobte die Entwicklung der Mannschaft und des Spielsystems seit Dotchevs Amtsantritt im Winter. Dennoch ist der Verein überzeugt, dass ein anderer Weg für die Zukunft notwendig ist.

Dritter Trainerwechsel in dieser Saison

Dotchev ist bereits der dritte Trainer, der in dieser Saison beim SSV Ulm tätig war. Nach Robert Lechleiter und Moritz Glasbrenner konnte auch der erfahrene Bulgare die erhoffte Wende nicht einleiten. Mit lediglich fünf Siegen aus 21 Punktspielen steht Ulm vor einem fast unabwendbaren Abstieg. Für Dotchev markiert dies den ersten Abstieg in seiner Trainerkarriere, während der Verein nun auf der Suche nach einem Nachfolger ist. Am kommenden Samstag trifft der SSV Ulm zuhause auf Viktoria Köln, gefolgt von Auswärtsspielen beim VfL Osnabrück und gegen Rot-Weiss Essen.