Zukunft von van der Sloot ungewiss
Der Rechtsverteidiger Steven van der Sloot könnte entgegen der ursprünglichen Erwartungen doch für Fortuna Düsseldorf auflaufen. Aktuelle Entwicklungen lassen darauf schließen, dass der Niederländer vorerst Teil des Drittliga-Kaders wird. Bislang hat kein Verein die im Vertrag verankerte Ausstiegsklausel aktiviert, was die Situation für den 23-Jährigen zunehmend verändert.
Zwei mögliche Szenarien für die Vertragslage
Van der Sloot besitzt bereits einen gültigen Vertrag bei Fortuna Düsseldorf, wurde jedoch nach dem Abstieg des Vereins bislang noch nicht offiziell vorgestellt. Die weiterhin ungeklärte Zukunft des Spielers sorgt für Spekulationen. Ursprünglich war van der Sloot nicht für die 3. Liga eingeplant, allerdings haben sich bislang nur drei niederländische Erstligisten nach dem Außenverteidiger erkundigt, wobei es ausschließlich um Leihgeschäfte ging. Für Fortuna scheint ein solches Modell jedoch nicht infrage zu kommen.
Fortuna setzt klare Bedingungen
Laut Berichten der "Rheinischen Post" haben die Verantwortlichen von Fortuna Düsseldorf dem Spieler und seinem Management deutlich gemacht, dass es nur zwei Optionen gibt: Entweder ein Verein zieht die Ausstiegsklausel in Höhe von 500.000 Euro oder van der Sloot tritt seinen Vertrag in Düsseldorf an. Sollte bis zum Trainingsauftakt am Sonntag keine Lösung gefunden werden, wird der Niederländer an den obligatorischen Leistungstests teilnehmen und mit der Mannschaft in die Vorbereitung starten.
Langfristiger Verbleib scheint unwahrscheinlich
Sportlich gesehen wäre ein Verbleib des Rechtsverteidigers für Fortuna Düsseldorf durchaus interessant. In der vergangenen Saison zählte van der Sloot zu den Leistungsträgern des niederländischen Aufsteigers ADO Den Haag und könnte die Qualität des Fortuna-Kaders auf der rechten Seite deutlich erhöhen. Dennoch gilt es als unwahrscheinlich, dass er langfristig in Düsseldorf bleibt. Aktuell scheint eine Zukunft bei Fortuna jedoch realistischer als noch vor wenigen Wochen.
