SV Wehen Wiesbaden leidet unter Schiedsrichterentscheidungen
Die 1:2-Niederlage des SV Wehen Wiesbaden gegen Energie Cottbus war nicht nur ein weiterer Rückschlag in der laufenden Saison, sondern auch der Anlass für Trainer Daniel Scherning, seinem Unmut über die Schiedsrichterentscheidung Luft zu machen. Nach dem Spiel äußerte Scherning sein Unverständnis über eine strittige Szene, die seiner Meinung nach das Spiel entscheidend beeinflusste.
Strittige Elfmeter-Entscheidung sorgt für Aufregung
In der 48. Minute fiel der Cottbuser Spieler Awortwie-Grant im Strafraum nach einem Zweikampf mit Kaya, woraufhin der Wiesbadener Spieler einen Elfmeter forderte. Schiedsrichter Timo Gansloweit ließ jedoch weiterspielen, was Scherning als unverständlich bezeichnete. "Wir haben den Elfmeter absolut kriegen müssen", so der Trainer. Er argumentierte, dass Kaya klar am Fuß getroffen wurde und es sich um ein eindeutiges Beinstellen handelte. Scherning war sichtlich aufgebracht und kritisierte die mangelnde Kommunikation mit den Schiedsrichtern über die Woche hinweg.
Scherning sieht seine Mannschaft im Aufwind
Trotz der Niederlage war Scherning mit der Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit zufrieden. "Wir haben Kontrolle über das Spiel gehabt, waren griffig und mutig im Ballbesitz", erklärte der 42-Jährige. Der SVWW ging in der 37. Minute sogar durch einen Treffer von Schleimer in Führung. Doch die späte Niederlage durch das Tor von Tolga Cigerci in der 89. Minute ließ die Wiesbadener erneut mit leeren Händen dastehen.
Nächste Chance auf Punkte gegen TSG Hoffenheim II
Die Serie der sieglosen Spiele zieht sich mittlerweile über neun Partien, und Scherning betonte, dass die Mannschaft mindestens einen Punkt, vielleicht sogar drei Punkte verdient gehabt hätte. Am kommenden Samstag haben die Wiesbadener die Möglichkeit, gegen die TSG Hoffenheim II anzutreten und endlich den ersten Sieg der Saison einzufahren. "Wir müssen das Spiel auch mal wieder auf unsere Seite ziehen", forderte Scherning entschlossen.
