Schwierige Zeiten für die Löwen
Nach einer enttäuschenden Ausbeute von nur zwei Punkten aus den letzten vier Partien hat der TSV 1860 München seine Aufstiegsträume endgültig begraben. Vor dem kommenden Spiel gegen Jahn Regensburg äußerte Trainer Markus Kauczinski, dass die Mannschaft durch die schwache Leistung in Cottbus "ein bisschen was kaputt gemacht" habe. In den verbleibenden Spielen gehe es nun darum, "unser Gesicht zu wahren".
Schwächen aufgedeckt
Die Analyse der 0:3-Niederlage gegen Cottbus nahm einen Großteil der Pressekonferenz am Freitag ein. Kauczinski sprach von einem Gemisch aus unterschiedlichen Faktoren, die zur Niederlage führten. Er stellte fest, dass nicht jeder Spieler sein Maximum abrufen konnte und dass die Mannschaft während der Rückrunde nicht enttäuschte, jedoch die Entwicklung zu einem Spitzenteam ausblieb. "Am Ende wird man sagen müssen, dass wir nicht gut genug waren", richtete der 54-Jährige den Blick bereits auf die kommende Saison.
Fokus auf die restlichen Spiele
Angesichts der zehn Punkte Rückstand auf Platz 3 vor den letzten sechs Spielen ist es für die Löwen nun entscheidend, die Saison so gut wie möglich zu Ende zu spielen. Kauczinski betonte, dass es wichtig sei, gegen Jahn Regensburg eine Reaktion zu zeigen und jeden möglichen Tabellenplatz zu verteidigen. "Ob ich Fünfter, Sechster oder Zwölfter werde, macht einen Unterschied", erklärte er und erinnerte an das bevorstehende Landespokal-Finale, das die Qualifikation für den DFB-Pokal mit sich bringen könnte.
Zukunftsperspektiven im Fokus
Im Hinblick auf die kommende Saison wollte Kauczinski noch keine Diskussion über einen möglicherweise notwendigen Umbruch beginnen. "Wir wollen den Zyklus so gut wie möglich beenden, danach entsteht etwas Neues", kündigte er an. Der Verein steht vor großen Entscheidungen, insbesondere da 16 Verträge auslaufen. Die frühzeitige Verlängerung mit Stammkeeper Thomas Dähne ist ein positives Zeichen, doch Kauczinski betonte auch, dass es bereits nachwachsende Talente gibt, die künftig eine wichtige Rolle übernehmen könnten.