Der TSV 1860 München hat erneut den Aufstieg in die 2. Bundesliga verpasst und tritt nun in sein neuntes Jahr in der 3. Liga an. Keiner der aktuellen Clubs kann auf eine längere Zeit in dieser Liga zurückblicken. Doch die Löwen sind entschlossen, in der kommenden Saison einen neuen Anlauf zu starten.
Mentalitätsprobleme im Fokus
Die Gründe für das Scheitern in der vergangenen Saison sind vielfältig. Trainer Markus Kauczinski stellte fest, dass die Löwen nie zu einem Spitzenteam aufgestiegen sind. Kevin Volland wies auf ein Mentalitätsproblem hin, während Präsident Gernot Mang hart ins Gericht ging und von "Alibi-Fußballern" sprach. Diese Spieler sollen in der kommenden Saison nicht mehr Teil des Kaders sein.
Zukunft des Kaders ungewiss
Ein zentrales Thema für die Löwen ist die Kaderzusammenstellung. Geschäftsführer Manfred Paula sieht den Verein jedoch auf einem guten Weg. Von den zwölf Spielern, deren Verträge auslaufen, ist die Zukunft vieler ungewiss. Kapitän Jesper Verlaat und andere Schlüsselspieler stehen auf der Kippe, während die Verlängerungen von Stammkeeper Thomas Dähne und Tunay Deniz positive Signale senden.
Wichtige Spiele stehen bevor
In den verbleibenden vier Partien geht es für den TSV 1860 darum, die Spannung hochzuhalten – insbesondere für das Landespokal-Finale gegen die Würzburger Kickers am 23. Mai. Die Löwen möchten sich über die Qualifikation für den DFB-Pokal freuen, die nicht nur sportlich, sondern auch finanziell von großer Bedeutung ist. Trotz des verpassten Aufstiegs ist das Ziel klar: Mit einem guten Gefühl aus der Saison gehen und im Sommer einen erneuten Angriff auf den Aufstieg starten.