Rechnerisch ist der Abstieg des FC Erzgebirge Aue zwar noch nicht besiegelt, doch die Realität sieht anders aus. Mit einem Rückstand von zwölf Punkten und 16 Toren auf das rettende Ufer vor den letzten vier Spielen scheint der Gang in die Regionalliga kaum noch abzuwenden. Kapitän Martin Männel hat jedoch klare Pläne für die Zukunft.
Kapitän Männel zeigt sich kämpferisch
Trotz der schwierigen Situation bleibt Torhüter Martin Männel optimistisch und möchte dem Verein treu bleiben. "Wir wären ja verrückt, wenn wir nicht alles dafür tun würden, um da zu sein, wenn irgendjemand patzt", äußert sich der 38-Jährige und betont, dass die Mannschaft alles reinwerfen müsse, um das Unmögliche möglich zu machen. Männel ist bereit, im Falle eines Abstiegs in der Regionalliga wieder für die Veilchen zu kämpfen.
Trainer Shubitidze lobt die Moral seiner Spieler
Nach dem 2:2-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart II gab Trainer Khvicha Shubitidze seiner Mannschaft ein "kleines Lob". Trotz des enttäuschenden Ergebnisses hoben die Spieler in der zweiten Halbzeit die Moral und zeigten Charakter. "Das haben wir, so ehrlich muss man sein, über 90 Minuten aber nicht geschafft", resümiert Männel und verweist auf die kritischen Momente des Spiels, die Aue teuer zu stehen kommen könnten.
Regionalliga-Planungen laufen bereits
Die Planungen für die kommende Saison in der Regionalliga haben bereits begonnen, und erste Gespräche mit Männel wurden geführt. Der Keeper betont, dass er nach wie vor Spaß und Lust am Fußball hat und gerne ein Teil der Mannschaft bleiben möchte, um in der neuen Liga für positive Veränderungen zu sorgen. "Ich möchte der Mannschaft helfen", so Männel.
Wichtige Pokal-Herausforderung steht bevor
Bevor der Abstieg möglicherweise auch rechnerisch besiegelt wird, steht am Mittwoch das wichtige Landespokal-Halbfinale gegen den Chemnitzer FC an. "Es geht darum, diesen Pokal zu holen, um nächste Saison im DFB-Pokal dabei zu sein", erklärt Männel und zeigt damit, dass der Fokus trotz der kritischen Lage auf dem Platz bleibt.