Duisburgs Aufwind nach dem Sieg in Mannheim
Der MSV Duisburg hat am vergangenen Wochenende mit einem beeindruckenden 4:1-Sieg gegen den SV Waldhof Mannheim die Weichen für eine erfolgreiche Saison gestellt. Dieser Erfolg katapultierte das Team von Cheftrainer Dietmar Hirsch auf den gleichen Punktestand wie die Cottbuser, die sich derzeit auf Platz 3 befinden. Mit einem klaren Ziel vor Augen bläst der Trainer zur Attacke, denn am kommenden Samstag steht das nächste spannende Duell gegen die TSG Hoffenheim II an.
Tickets für die junge Fangemeinde
Um die Atmosphäre im Stadion zu beleben, wurden etwa 3.000 Tickets an Schulen und Kindergärten im Duisburger Umfeld verteilt. Die Partie beginnt am Samstag um 14 Uhr, und Hirsch ist sich sicher, dass die jungen Zuschauer für eine lautstarke Unterstützung sorgen werden. „Die Kinder werden laut sein“, äußerte sich der Trainer optimistisch. Sollte es tatsächlich gelingen, die magische Grenze von 30.000 Zuschauern zu überschreiten, wäre dies eine historische Kulisse für den MSV. Der bisherige Rekord aus der Partie gegen Alemannia Aachen mit 28.119 Zuschauern könnte somit übertroffen werden.
Hoffenheims personelle Herausforderungen
Trotz der Vorfreude auf die Rekordkulisse bleibt das Augenmerk von Dietmar Hirsch auf dem Gegner Hoffenheim II. Der Trainer zeigte sich unbeeindruckt von den möglichen personellen Veränderungen im Kader der U23, die durch Abgänge in der Hinrunde an Stärke verloren hat. „Wir wissen es auch einfach nicht. Das sind Dinge, die wir nicht beeinflussen können“, so Hirsch. Dennoch warnt er vor der Qualität der verbleibenden Spieler, die sich weiterhin für die Bundesliga empfehlen wollen.
Kapitänsproblematik und Teamdynamik
Ein Sorgenkind bleibt die Verletzung von Kapitän Alexander Hahn, der weiterhin mit Achillesproblemen kämpft. „Das zieht sich leider etwas in die Länge“, erklärte Hirsch. Doch der Trainer hat mit Ben Schlicke und Niklas Jessen zwei Spieler, die sich in den letzten Einsätzen gut entwickelt haben. Hirsch betont: „Bei uns spielt nicht jung oder alt, sondern gut oder schlecht. Wenn sie gut sind, dann spielen sie unabhängig vom Alter.“ Das zeigt den offensiven Ansatz des MSV, der sich nicht nur auf die Defensive konzentrieren will, sondern auch das Spiel mit dem Ball in den Fokus rückt. Mit einem klaren Plan und einer hoffentlich rekordverdächtigen Kulisse im Rücken, will der MSV Duisburg den nächsten Schritt in der 3. Liga machen.