Vierter Heimsieg in Folge
Der MSV Duisburg feierte am vergangenen Wochenende seinen vierten Heimsieg in Folge und kletterte mit einem 3:1-Sieg gegen Hoffenheim II vorübergehend auf den Relegationsrang der Tabelle. Mit diesem dritten Erfolg in Serie zeigten die Zebras, dass sie im Aufstiegskampf ernst machen wollen. Cheftrainer Dietmar Hirsch betonte nach dem Spiel, dass es nun nicht mehr nur um Inhalte, sondern vielmehr um Emotionen und Ergebnisse gehe, und seine Mannschaft setzte diesen Plan erfolgreich um.
Lobinger lernt aus Fehlern
Nach dem Spiel äußerte sich Mittelstürmer Lex Tyger Lobinger bei "Magenta Sport" und verriet mit einem Schmunzeln: "Ich habe aus der ersten Halbzeit gelernt." Lobinger brachte die Duisburger bereits in der 17. Minute in Führung, bevor Hoffenheim den Ausgleich erzielte. Sein Plan, das Ergebnis vor der Halbzeit erneut zu ändern, scheiterte zunächst, doch im zweiten Abschnitt traf er erneut – dieses Mal mit einem abgefälschten Schuss, der die Duisburger erneut in Front brachte. In der Nachspielzeit krönte Conor Noß den Sieg und sicherte den vierten Heimsieg in Folge.
Kollektivleistung im Aufstiegskampf
Dietmar Hirsch lobte die starke Kollektivleistung seiner Mannschaft und wies darauf hin, dass das Team trotz des zwischenzeitlichen Rückschlags gegen Hoffenheim eine geschlossene Abwehr zeigte. "Das Kollektiv war stark", betonte er und hob die Leistungen von Spielern wie Dominik Kother und Rasim Bulic hervor. Hirsch zeigte sich optimistisch hinsichtlich der kommenden Spiele und ließ durchblicken, dass er auf die Teamdynamik setzt, um im Endspurt der Saison erfolgreich zu sein.
Fokus auf Ergebnisse
Mit dem Blick auf die bevorstehenden Spiele und dem nächsten Gegner am Freitag am Tivoli, appellierte Hirsch an seine Mannschaft: "Wir brauchen jetzt einfach Ergebnisse." Die Trainingsinhalte werden sich in der Endphase der Saison nicht mehr auf spezielle Taktiken konzentrieren, sondern vielmehr auf Emotionen und Leidenschaft. Hirsch ist überzeugt, dass die Spieler ihren Spaß am Spiel genießen sollen, während sie gleichzeitig den Druck des Aufstiegskampfes im Blick behalten.