Mega-Zoff in der 3. Liga
In der 3. Liga brodelt es hinter den Kulissen! Der ehemalige Geschäftsführer des FC Ingolstadt, Dietmar Beiersdorfer, hat sich bei der 3:5-Niederlage gegen Erzgebirge Aue heftig über Liga-Rivale Rot-Weiss Essen beschwert. Der Grund für seinen Ärger: Öffentliches Werben um Ingolstadt-Spieler Marcel Costly.
Öffentliche Kritik an Rot-Weiss Essen
Der RWE-Boss Marc-Nicolai Pfeifer hatte zuvor in einem vereinseigenen Kanal erklärt, dass der Kontakt zu Ingolstadts Angreifer Costly schon seit zwei Saisons besteht. Diese Äußerungen brachten Beiersdorfer in Rage. Er äußerte: „Ich halte das für sehr unkollegial und nicht wirklich professionell, dass im hauseigenen Kanal über Spieler gesprochen wird, die noch mindestens zwei Jahre Vertrag bei einem anderen Klub haben.“
Costly über seine ungewisse Zukunft
Marcel Costly selbst äußerte sich nach dem Spiel zur Ungewissheit seiner Zukunft: „Ich weiß jetzt gerade nicht, wo ich nächste Saison spiele. Nach so einem Spiel darüber zu sprechen, fällt mir schwer.“ Seine Aussagen lassen Raum für Spekulationen über einen möglichen Wechsel, was die Situation weiter anheizt.
Beiersdorfer fordert Respekt von RWE
Beiersdorfer konterte die öffentlichen Äußerungen von Rot-Weiss Essen und forderte, dass sich der Verein um seine eigenen Angelegenheiten kümmern solle. „Ich verstehe den Druck, der in Essen herrscht, aber man kann keine anderen Vereine und Spieler für eigene Zwecke benutzen“, so der 62-Jährige. Am Montag wurde zudem bekannt, dass sich die Wege von Beiersdorfer und dem FC Ingolstadt nach viereinhalb Jahren im gegenseitigen Einvernehmen trennen. Dies geschah nach offenen Gesprächen über die zukünftige Ausrichtung des Vereins.
