TSV Havelse vor dem Abgrund: Trainer Ferchichi kritisiert "schlechte Gewinner"
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TSV Havelse vor dem Abgrund: Trainer Ferchichi kritisiert "schlechte Gewinner"

TSV Havelse vor dem Abgrund: Trainer Ferchichi kritisiert "schlechte Gewinner"
Quelle: www.liga3-online.de

Bittere Last-Minute-Niederlage

Der TSV Havelse hat im Kellerduell gegen den SSV Ulm eine dramatische Niederlage hinnehmen müssen, die die Rest-Hoffnung auf den Klassenerhalt nahezu zunichte machte. In einer spannenden Partie, in der die Niedersachsen kurz vor dem 2:1 standen, entschieden die Ulmer das Spiel in der fünften Minute der Nachspielzeit für sich. Dadurch bleibt Havelse mit neun Punkten Rückstand auf das rettende Ufer nur noch eine theoretische Chance, die Klasse zu halten.

Stolz trotz Niederlage

Trotz der herben Enttäuschung zeigte sich Trainer Samir Ferchichi "brutal stolz" auf seine Mannschaft. Er lobte die Leistungsbereitschaft seiner Spieler, die innerhalb von nur 15 Tagen fünf Partien absolvierten, darunter ein intensives Landespokalspiel über 120 Minuten, das im Elfmeterschießen verloren ging. "Wir sind auf dem Zahnfleisch gegangen", so Ferchichi, der beeindruckt war von der taktischen Flexibilität und dem unermüdlichen Einsatz seiner Spieler, die es schafften, den Gegner unter Druck zu setzen und den Ausgleich zu erzielen.

Kritik an der Einstellung

Ferchichi nutzte die Gelegenheit, um auf die Einstellung seiner Spieler hinzuweisen. Er betonte, dass es entscheidend sei, nicht nur ein guter Verlierer, sondern auch ein guter Gewinner zu sein. "Man kann ein Spiel mit Emotionen gewinnen, aber man sollte immer ein guter Gewinner sein", sagte der Trainer und zeigte sich enttäuscht über einige Verhaltensweisen seiner Spieler nach dem Spiel. Konkrete Hinweise gab er nicht, ließ jedoch durchblicken, dass es innerhalb der Mannschaft einen klaren Verhaltenskodex geben sollte.

Optimismus trotz aller Widrigkeiten

Trotz der prekären Situation und der erdrückenden Statistik mit neun Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, bleibt Ferchichi optimistisch. "Es sind noch zwölf Punkte zu vergeben", sagte der Trainer und wies darauf hin, dass auch die Tordifferenz noch eine Rolle spielen könnte. "Letztendlich wird mich kein Reporter dahin bringen, dass ich sage, wir sind weg vom Fenster", so Ferchichi, der fest entschlossen ist, mit seinem Team bis zum Schluss um den Klassenerhalt zu kämpfen.