Alemannia Aachen hat am Freitagabend beim Jahn Regensburg einen beeindruckenden 3:1-Sieg eingefahren und damit seine Serie in der 3. Liga weiter ausgebaut. Trotz eines Rückstands zur Halbzeitpause bewies das Team von Trainer Mersad Selimbegovic einmal mehr seine Stärke und bleibt im Rennen um die vorderen Plätze.
Aachens Comeback in der zweiten Halbzeit
Nach einer schwachen ersten Halbzeit, die mit einem Rückstand durch Eric Hottmann (34.) endete, zeigte Aachen im zweiten Durchgang eine völlig andere Leistung. Lars Gindorf übernahm die Verantwortung und drehte die Partie innerhalb von nur vier Minuten mit zwei Toren (48., 52.). Damit erhöhte er seine Torausbeute in dieser Saison auf bereits 22 Treffer und festigte seine Position an der Spitze der Torjägerliste.
Regensburg im Niemandsland der Tabelle
Für den Jahn Regensburg, der als Absteiger aus der 2. Bundesliga in dieser Saison weit hinter den Erwartungen zurückbleibt, bleibt die Lage angespannt. Mit 14 Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze ist das Team zwar nicht akut gefährdet, findet sich jedoch im Niemandsland der Tabelle wieder. Trainer Sascha Hildmann wird die kommenden Spiele nutzen müssen, um das Selbstvertrauen seiner Spieler zurückzugewinnen.
Dominanz der Alemannia bleibt unbestritten
Aachen war von Beginn an die dominierende Mannschaft und ließ zahlreiche Chancen ungenutzt. In der ersten Halbzeit scheiterte Mika Schroers mehrfach am Regensburger Keeper Felix Gebhardt. Der Druck der Aachener zahlte sich schließlich aus, als Mika Schroers in der 87. Minute den Schlusspunkt mit dem 3:1 setzte. Die Leistung der Alemannia zeigt, dass sie bereit sind, in den letzten Spielen der Saison alles zu geben.
Ein Wechsel in der Startelf
Ein kleines Aufeinandertreffen der Trainer: Mersad Selimbegovic kehrte als ehemaliger Spieler und Trainer des Jahn Regensburg zurück, nahm jedoch nur eine Änderung in der Startelf vor. Pierre Nadjombe begann für den gelbgesperrten Matti Wagner. Regensburg hingegen musste mehrere Wechsel vornehmen, was sich als nachteilig erwies. Aachen hat mit diesem Sieg nicht nur einen weiteren Schritt in Richtung einer starken Rückrunde gemacht, sondern auch das Selbstbewusstsein gestärkt, um die verbleibenden Spiele mit Vollgas anzugehen.