Alemannia Aachen bleibt auf der Überholspur und sichert sich den neunten Sieg in Folge. Am Freitagabend besiegten die Schwarz-Gelben den MSV Duisburg mit 3:1 und festigten damit ihre Position im oberen Tabellendrittel der 3. Liga. Ein weiteres Mal war es Mika Schroers, der entscheidend zum Erfolg beitrug, doch seine Zukunft in Aachen bleibt ungewiss.
Torrekord erreicht – Teamgeist im Fokus
Die Partie gegen Duisburg war nicht nur ein weiterer Schritt in Richtung Aufstieg, sondern auch ein historischer Moment für die Aachener Offensive. Mit seinem Treffer in der 32. Minute stellte Mika Schroers seinen 19. Saisontreffer ein und ebnete den Weg zu einem Rekord. Zusammen mit Lars Gindorf haben die beiden nun 41 Tore in einer Saison erzielt und damit den bisherigen Rekord von Pascal Testroet und Justin Eilers aus der Saison 2015/16 eingestellt. "Das sagt alles über unsere Saison aus", äußerte Schroers optimistisch, dass sie die Marke noch übertreffen können.
Held des Spiels: Torhüter Fotios Pseftis
Ein entscheidender Faktor für den Sieg war jedoch auch die brillante Leistung von Torhüter Fotios Pseftis. In der 83. Minute zeigte er mit einer Doppelparade, warum er als Held des Tages gefeiert wurde. Trainer Mersad Selimbegovic lobte seinen Schützling nach dem Spiel und betonte die Bedeutung dieser Rettungsaktion für den Spielverlauf. "Ein Gegentor hätte die Partie kippen können", so Selimbegovic, der nach dem Schlusspfiff sofort zu Pseftis eilte, um ihm zu gratulieren.
Zukunft von Mika Schroers ungewiss
Während die Mannschaft ihren Erfolg feiert, bleibt die Zukunft von Mika Schroers ein heißes Thema. Der 24-Jährige hat zwar einen Vertrag bis 2029 in Aachen, doch seine starken Leistungen haben das Interesse anderer Clubs geweckt. "Ich fühle mich unheimlich wohl hier", erklärte Schroers, blieb jedoch vage, wenn es um seine Pläne für die kommende Saison geht. "Ich möchte so hoch spielen wie möglich", so der Stürmer, der sich im Sommer mit seiner Zukunft auseinandersetzen will. Mit dem nächsten Heimspiel gegen Hansa Rostock in einer Woche haben die Aachener die Möglichkeit, ihre beeindruckende Serie weiter auszubauen. "Wir sind noch nicht fertig", betonte Selimbegovic und gab seinem Team zweieinhalb Tage frei, um den Moment zu genießen. Doch das Ziel bleibt klar: Aufstieg und Rekorde brechen.