Alemannia : Auf der Welle des Erfolgs surfen
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Alemannia : Auf der Welle des Erfolgs surfen

Alemannia : Auf der Welle des Erfolgs surfen

Alemannia : Auf der Welle des Erfolgs surfen

Die Alemannia hat mit ihrem jüngsten Sieg in Ingolstadt eine beeindruckende Serie von vier aufeinanderfolgenden Erfolgen hingelegt. Historisch war dies ein Meilenstein für den Klub, der sich nun in der 3. Liga auf einem soliden Kurs befindet. Trainer Mersad Selimbegovic bleibt dennoch bescheiden und appelliert an Realismus in dieser spannenden Phase der Saison.

Führung schnell erkämpft, Nervosität bleibt

Die Aachener starteten stark in die Partie, als Ademi nach einem Torwartfehler der Ingolstädter in der dritten Minute zur Führung traf. Doch die Freude über das frühe Tor währte nur kurz. Bis zur Halbzeit gelang es der Alemannia nicht, die Führung auszubauen, sodass die Mannschaft mit einem 1:1 in die Kabine musste. „Es war ein Alptraum, nur mit einem Unentschieden in die Pause zu gehen“, sagte Selimbegovic, der dennoch das Durchhaltevermögen seiner Spieler lobte.

Mika Schroers: Der Torjäger in Bestform

Besonders hervorzuheben ist Mika Schroers, der in der 55. Minute mit einem beeindruckenden Distanzschuss das 2:1 erzielte und sein 13. Saisontor markierte. „Ich bin froh, dass ich helfen konnte, den Sieg zu sichern“, erklärte der 24-Jährige nach dem Spiel. Seine starke Form trägt maßgeblich zum Erfolg der Alemannia bei, und er betont, wie wichtig das positive Teamgefühl ist. „Wir spielen befreit und haben einfach Spaß am Fußball“, fügte er hinzu.

Selimbegovic bleibt realistisch: „Wir sind keine Träumer“

der positiven Entwicklung und dem jetzigen Punktestand von 44 Punkten bleibt der Trainer realistisch. „Ich bin kein Träumer“, betonte Selimbegovic. Die Mannschaft hat sich zwar in Sicherheit gebracht, aber der Fokus soll weiterhin auf einer stabilen Leistung liegen. Der Weg zur Rückkehr in den DFB-Pokal ist noch weit, denn noch fehlen zehn Punkte zum Drittplatzierten. „Es macht Spaß, und das wird andauern, wenn wir so weitermachen“, sagte er optimistisch.

Warten auf den nächsten Gegner: Die Länderspielpause nutzen

Die anstehende Länderspielpause könnte für sowohl von Vorteil als auch Nachteil sein. Einerseits ermöglicht sie der Mannschaft, sich zu erholen und die Erfolge zu verarbeiten, andererseits könnte der Rhythmus leiden. „Wir werden die Zeit nutzen, um durchzuatmen, bevor wir gegen Wiesbaden antreten“, erläuterte Selimbegovic. Der Blick ist klar: Ein weiterer Sieg könnte die Euphorie weiter steigern und möglicherweise sogar die Aufstiegsträume anheizen.