Ein Sieg in Regensburg würde den Aufstieg perfekt machen
Energie Cottbus steht vor einem historischen Moment: Mit einem Sieg im Auswärtsspiel gegen Jahn Regensburg könnte der Verein nach zwölf Jahren wieder in die 2. Bundesliga aufsteigen. Die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz hat die Chance, sich mit einer starken Leistung für die kommenden Herausforderungen zu empfehlen. Der Druck ist groß, doch die Vorfreude auf das große Ziel überwiegt.
Wollitz bleibt gelassen trotz Funk-Gerüchte
Die Gerüchte um einen möglichen Wechsel des Stammtorwarts Marius Funk zum VfB Stuttgart könnten in dieser entscheidenden Phase der Saison als unglücklich empfunden werden. Doch Wollitz zeigt sich unbeeindruckt. "Wenn es so kommen sollte, hätte Energie mal wieder auf das richtige Pferd gesetzt", erklärte der Trainer und bezeichnete Funk als "fantastischen Torhüter". Diese Anerkennung seitens eines möglichen Champions-League-Teilnehmers sei ein positives Zeichen für den Verein und dessen Entwicklung.
Ein klarer Plan für das Spiel
Wollitz gibt sich optimistisch: "Es geht darum, das Ding über die Linie zu bringen." Der Trainer betont, dass die Mannschaft befreit aufspielen könne und will an der bisherigen Spielweise festhalten. "Wir haben nicht die Spieler, um destruktiv zu spielen." Der Fokus liegt klar auf dem eigenen Spiel und der Überzeugung, die Partie erfolgreich zu gestalten. Ein Remis könnte sogar genügen, wenn die Konkurrenz nicht siegt, doch die Cottbuser wollen den Aufstieg direkt klarmachen.
Stolz auf die Leistungen der Mannschaft
Der Trainer sieht nicht nur die Spieler, sondern den gesamten Verein und die treuen Fans im Aufstiegsrennen. Wollitz hebt hervor, dass die Mannschaft in dieser Saison außergewöhnliche Leistungen gezeigt hat, trotz infrastruktureller Nachteile. "Jetzt können wir uns zurecht die Krone aufsetzen", so der Coach. Bei einem Aufstieg wäre Wollitz stolz, den Klub in diese Situation gebracht zu haben, und plant, den Fans ein Bier und eine Bratwurst auszugeben. Die Vorfreude auf das große Ziel ist spürbar, und alle Blicke richten sich auf das entscheidende Spiel in Regensburg.
