Beginn des Abrisses der Nordtribüne
Der SC Preußen Münster schreitet mit dem Umbau des Preußenstadions voran. Ab Montag, so die Mitteilung der Stadt, wird mit dem Abriss der alten Nordtribüne begonnen. Dieser Schritt markiert den Auftakt für die Errichtung einer modernen Tribüne, die bis zur Saison 2027/28 fertiggestellt sein soll.
Neuer Zuschauerbereich mit vielfältigen Funktionen
Die neue Nordtribüne wird nicht nur Platz für rund 2.800 Zuschauer bieten, sondern auch die Stadioninfrastruktur erheblich erweitern. Geplant sind ein großzügiges Foyer und diverse Serviceflächen im Erdgeschoss. Im ersten Obergeschoss wird ein VIP- und Businessbereich eingerichtet, ergänzt durch 21 Logen in der zweiten Ebene. Besonders bemerkenswert ist die multifunktionale Nutzung des Businessbereichs: Außerhalb der Spieltage soll dieser Raum auch für Veranstaltungen mit bis zu 700 Personen zur Verfügung stehen. Zudem sind dort rund 120 der insgesamt 190 vorgesehenen Rollstuhlplätze im gesamten Stadion eingeplant.
Frühere Inbetriebnahme der Osttribüne
Während die Nordtribüne noch abgerissen wird, kann die neue Osttribüne bereits zur kommenden Saison in Betrieb genommen werden. Anfang August stehen dort rund 6.900 Stehplätze zur Verfügung, was die ursprünglichen Planungen übertrifft. Mit der Haupttribüne und der bereits eröffneten Westtribüne wird die Kapazität des Stadions in der nächsten Saison zunächst auf etwa 14.000 Zuschauer ansteigen. Nach Abschluss aller Bauarbeiten wird das Stadion insgesamt 19.165 Plätze bieten.
Zusätzliche Arbeiten rund um das Stadion
Begleitend zum Abriss der Nordtribüne starten nach Saisonende weitere Maßnahmen auf dem Stadiongelände. Dazu gehört der Rückbau der Kassenhäuschen an der Hammer Straße sowie die Neugestaltung des Eingangsbereichs. Um den Ticketverkauf während der Bauphase zu gewährleisten, sind Containeranlagen an den Heim- und Gästeeingängen geplant. Ein neuer Parkplatz an der Hammer Straße ist bereits in Betrieb genommen worden. Weiterführende Arbeiten an der Südtribüne und den Außenanlagen sind in einem späteren Bauabschnitt bis spätestens Februar 2028 vorgesehen.
