DFB-Sanktionen: MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen müssen tief in die Tasche greifen

Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies für das beste Erlebnis.

Benachrichtigungen

Lade...

Suche

Alles durchsuchen

Menü
Martin Journalist
DFB-Sanktionen: MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen müssen tief in die Tasche greifen

Hohe Geldstrafen für den MSV Duisburg

Der DFB hat im Juni eine Reihe von Fanvergehen in der 3. Liga geahndet, wobei der MSV Duisburg besonders stark betroffen ist. Insgesamt muss der Klub für drei Vorfälle eine Geldstrafe von 32.400 Euro zahlen. Die Strafen resultieren aus verschiedenen Verstößen, darunter das Zünden von Pyrotechnik und ein Platzsturmversuch.

Pyrotechnik und Platzsturm als Hauptgründe

Im Detail hat der DFB-Kontrollausschuss die Vorfälle wie folgt bewertet: 2.450 Euro entfallen auf sieben gezündete Pyrofackeln während des Spiels gegen Viktoria Köln. Zudem mussten 600 Euro für einen Zuschauer gezahlt werden, der während des Spiels gegen Osnabrück auf das Feld stürmte und in Richtung des Schiedsrichters lief. Diese Vorfälle zeigen, dass das Fanverhalten auch nach Saisonende Konsequenzen hat.

Teuerstes Spiel in Aachen

Der größte Kostenfaktor für den MSV ist jedoch das Auswärtsspiel gegen Alemannia Aachen. In diesem Spiel wurden im Duisburger Block 68 pyrotechnische Gegenstände gezündet, was zu einem enormen Schaden führte. Hinzu kamen Sachbeschädigungen durch Wurfgeschosse und zerstörte Sitzschalen. Diese Vorfälle summieren sich auf 29.350 Euro, was die Folgen unkontrollierten Fanverhaltens verdeutlicht.

Rot-Weiss Essen ebenfalls betroffen

Nicht nur Duisburg bleibt von den Sanktionen unberührt. Auch Rot-Weiss Essen muss für Vorfälle im Relegationsrückspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth 19.000 Euro zahlen. Laut DFB wurden nach dem Wiederanpfiff und kurz vor dem Abpfiff Raketen aus dem Essener Block abgefeuert. Außerdem wurden während des Spiels mindestens 50 pyrotechnische Gegenstände, darunter zahlreiche Bengalische Fackeln, gezündet.

Regeln und Konsequenzen klar definiert

Der DFB hat klare Regelungen für solche Verstöße in der 3. Liga festgelegt. Für jeden abgebrannten pyrotechnischen Gegenstand werden 350 Euro fällig, während das Abschießen oder Werfen von Gegenständen mit 750 Euro bestraft wird. Die aktuellen Vorfälle zeigen, dass sowohl der MSV Duisburg als auch Rot-Weiss Essen die finanziellen Konsequenzen von unüberlegtem Fanverhalten zu spüren bekommen.