Dietmar Hirsch sah wie schon in der Vorwoche keinen Anlass zu Veränderungen und bot die gleiche S...
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Dietmar Hirsch sah wie schon in der Vorwoche keinen Anlass zu Veränderungen und bot die gleiche S...

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Dietmar Hirsch sah wie schon in der Vorwoche keinen Anlass zu Veränderungen und bot die gleiche S...

Keine Veränderungen in der Startelf

Dietmar Hirsch entschied sich erneut, die unangefochtene Startelf aus dem 3:1-Heimsieg gegen Hoffenheim II aufzustellen. Aljaz Casar, der nach einer Rotsperre zurückkehrte, nahm zunächst auf der Bank Platz. Im Gegensatz dazu nahm Mersad Selimbegovic zwei Änderungen im Vergleich zum 3:1 in Regensburg vor. Lamar Yarbrough ersetzte den gelbgesperrten Marius Wegmann in der Innenverteidigung, während Niklas Castelle für Gianluca Gaudino auf die Bank musste.

Emotionale Unterstützung der Fans

Die 6.000 mitgereisten Fans von der Wedau sorgten beim Einlauf der Teams mit einer beeindruckenden Choreografie und Pyrotechnik für Aufsehen. Auch in der zweiten Halbzeit wurde erneut Pyrotechnik gezündet, was die Stimmung im Stadion weiter anheizte.

Intensive Anfangsphase ohne Tore

Der Schwung der Fans übertrug sich sofort auf das Spielfeld. Beide Teams begannen das Spiel mit einer intensiven Anfangsphase, in der jedoch kaum nennenswerte Offensivaktionen zu verzeichnen waren. Im letzten Drittel agierten die Mannschaften anfänglich noch zu fehlerhaft. Dies änderte sich erst in der 25. Minute, als Niklas Jessen von Florian Krüger auf der rechten Seite steil geschickt wurde. Der eingelaufene Dominik Kother verpasste jedoch knapp die Führung nach einer scharfen Hereingabe.

Aufstellung und Zuschauer

TSV: Pseftis – da Silva Kiala, Bagkalianis, Yarbrough (58. Ademi) – Nadjombe, Loune (84. Sillah), Wiebe, Oehmichen – Gaudino (66. Castelle), Gindorf – Schroers (84. Torsiello).

MSV: Braune – Jessen, Bitter, Fleckstein, Schlicke (46. Sussek), Coskun – Bulic (74. Casar) – Krüger (60. Noß), Viet, Kother (60. Symalla) – Lobinger (60. Töpken).

Schiedsrichter: Lukas Benen
Zuschauer: 30.894
Gelbe Karten: Yarbrough, Oehmichen – Schlicke, Lobinger.
Tore: 1:0 Schroers (32.), 2:0 Loune (36.), 2:1 Eigentor Bagkalianis (79.), 3:1 Eigentor Bitter (85.).

Rudelbildung und wichtige Entscheidungen

Nach einem harten Einsteigen von Ben Schlicke gegen Gaudino kam es zu einer Rudelbildung auf dem Spielfeld. Bitter für die Gäste: Neben Schlicke erhielt auch Lex Tyger Lobinger die Gelbe Karte, was für ihn die fünfte Karte in dieser Saison bedeutete. Er wird im kommenden Topspiel gegen Energie Cottbus fehlen.

Führung durch Schroers und Loune

Wenig später nutzte Mika Schroers die erste richtige Chance für die Alemannia und erzielte das 1:0. MSV-Geburtstagskind Tobias Fleckstein konnte gegen Pierre Nadjombe nicht richtig klären, und der Ball kam zu Schroers, der mit einem Schlenzer traumhaft vollendete. Die Gastgeber legten sofort nach: Schroers, erneut aktiv, bediente Mehdi Loune, der mit einem präzisen Schuss ins rechte Eck das 2:0 erzielte.

Hektik in der ersten Halbzeit

Die Meidericher schüttelten sich kurz und wurden in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hektisch. Krüger tauchte plötzlich frei vor TSV-Keeper Fotios Pseftis auf, zögerte jedoch zu lange. Petros Bagkalianis konnte den Ball nicht sauber treffen und lenkte ihn in Richtung eigenes Tor. Bevor der Ball die Linie überquerte, entschied Schiedsrichter Lukas Benen jedoch auf Foul von Kother gegen den Aachener Verteidiger, weshalb das Eigentor nicht als 1:2 gewertet wurde.

Wechsel zur zweiten Halbzeit

Nach dem Wiederanpfiff zog Hirsch Rasim Bulic zurück in die Abwehrreihe und brachte Patrick Sussek für den vorbelasteten Schlicke. In der 60. Minute folgte ein offensiver Dreierwechsel, bei dem unter anderem der von Pfiffen begleitete Ex-Aachener Thilo Töpken eingewechselt wurde. Die frischen Spieler zeigten Wirkung: Sussek scheiterte nach Zuspiel von Conor Noß mit einem zu unplatzierten Abschluss aus dem Strafraum an Pseftis im Aachener Tor.