Drittligisten auf der Überholspur: Wehen und Verl im Endspiel
Der SV Wehen Wiesbaden und der SC Verl haben mit beeindruckenden Leistungen die Finaltickets für ihre jeweiligen Landespokal-Wettbewerbe gelöst. Während Wehen sich im Hessenpokal klar gegen Germania Ober-Roden durchsetzte, zeigten die Ostwestfalen im Westfalenpokal eine wahre Tor-Show gegen Türkspor Dortmund.
Wehen dominiert früh und clever
Im Duell zwischen dem SV Wehen und dem Sechstligisten aus Ober-Roden war die Rollenverteilung von Beginn an klar. Der Trainer des SVWW, Daniel Scherning, ließ nach der Niederlage gegen Hansa Rostock nur behutsame Anpassungen an seiner Startelf vornehmen. Der frühe Rückschlag für die Gastgeber kam nach nur sieben Minuten – ein Eigentor sorgte für den frühen Rückstand. Diese Führung gab den Wiesbadenern das nötige Selbstvertrauen, um das Spiel zu dominieren und schon bald den zweiten Treffer zu bejubeln. Gillekens erhöhte nach einer Ecke auf 2:0 und stellte den verdienten Halbzeitstand her.
Wehen mit kontrollierter Offensive
In der zweiten Halbzeit schien der SV Wehen das Tempo etwas zurückzuschrauben, ohne dabei die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Immer wieder setzten sie gefährliche Nadelstiche. Nejad, der in der 70. Minute traf, brachte die Vorentscheidung, während Johansson kurz vor Schluss den 4:0-Endstand erzielte. Mit einem klaren Sieg im Rücken geht es für den SVWW nun ins Finale gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz.
Verl zeigt Torfeuerwerk
Der SC Verl hingegen zeigte im Westfalenpokal eine beeindruckende Offensivleistung. Trainer Tobias Strobl stellte seine Mannschaft auf gleich mehreren Positionen um, was sich als goldrichtig erwies. Nach nur vier Minuten brachte Wörner die Verler in Führung, doch ein verpasster Ausgleich durch die Dortmunder weckte den SC Verl endgültig. Besio war es, der mit zwei Treffern in der ersten Halbzeit und einem weiteren Tor von Mesanovic die Weichen auf 4:0 zur Halbzeit stellte.
Torjubel ohne Ende
Die zweite Halbzeit begann mit einem weiteren Elfmeter für den SC Verl, der auf 5:0 erhöhte. Trotz einiger Versuche von Türkspor blieb der Druck der Verler ungebrochen. Ein Doppelschlag innerhalb von nur wenigen Minuten durch Arweiler und Mesanovic sorgte für das unerbittliche 7:0, bevor Wessig in der Schlussphase den Schlusspunkt setzte. Mit einem beeindruckenden 8:0-Sieg zieht der SC Verl ins Finale gegen die Sportfreunde Lotte ein.
Endspiele in Sicht – Liga bleibt herausfordernd
Die Finalspiele am 23. Mai werden mit Spannung erwartet und versprechen hohe Intensität. Doch sowohl Wehen als auch Verl müssen zuvor im Ligabetrieb noch wichtige Punkte sammeln. Der Liga-Endspurt steht bevor, und die Teams sind entschlossen, auch dort ihre Form zu bestätigen. Das Finale könnte also nur der Anfang einer aufregenden Phase für beide Mannschaften sein.