Dynamo Dresden: Vom Schlusslicht zum Elften – Doch die Gefahr bleibt
In der aktuellen Saison hat sich Dynamo Dresden von der letzten Position in der Hinrunde auf den elften Platz hochgearbeitet. Doch Trainer Thomas Stamm warnt vor falscher Sicherheit und verweist auf die brisante Situation im Abstiegskampf der 2. Liga. Seine Analyse lässt erahnen, dass die kommenden Spiele entscheidend sein werden.
Der Punkteschlüssel im Abstiegskampf
Stamm hat eine konkrete Punktzahl im Kopf, die seiner Meinung nach für den Klassenerhalt notwendig ist. „Ja, ich habe eine gewisse Punktanzahl im Kopf. Das wissen alle im Trainerbüro“, so der 43-Jährige. Er zieht Parallelen zur Saison 2017/18, als die Punktestände im unteren Tabellendrittel ähnlich lagen. Damals reichten 40 Punkte nur für einen von zwei Klubs, der andere musste in die Relegation.
Historische Vergleiche und ihre Lektionen
Die damaligen Ergebnisse sind alarmierend: Erzgebirge Aue, der mit 39 Zählern nach 29 Spieltagen auf Platz acht lag, holte in den letzten fünf Spielen nur einen Punkt und musste in die Relegation. Ähnlich erging es Eintracht Braunschweig, die trotz 39 Punkten direkt absteigen mussten. Diese historischen Vergleiche sind für Stamm eine Mahnung, die nötige Punkteanzahl nicht aus den Augen zu verlieren.
Die kommenden Spiele: Sechs-Punkte-Spiele für Dynamo
Dynamo hat in den nächsten Wochen mit direkten Keller-Konkurrenten zu kämpfen, darunter Bochum, Düsseldorf, Braunschweig und Kiel. Stamm betont die Dringlichkeit, „immer gewinnen zu wollen“. Passivität könnte fatale Folgen haben. Nach dem jüngsten 2:0-Erfolg in Nürnberg ist die Mannschaft motiviert, doch der Trainer weiß: „Wenn wir noch fünfmal Unentschieden spielen, reicht es nicht.“ Mit Blick auf die verbleibenden Herausforderungen und der Zielsetzung von 40 oder 41 Punkten bleibt abzuwarten, ob Dynamo Dresden die Nerven behält und dem Abstiegskampf entkommt.