Energie Cottbus auf dem Weg in die 2. Bundesliga
Erst vor zwei Jahren gelang der Mannschaft der Aufstieg aus der Regionalliga, und nun stehen die Chancen gut, dass Energie Cottbus nach zwölf Jahren Abstinenz in die zweite Bundesliga zurückkehrt. Die Historie der 3. Liga könnte dabei als glückliches Omen dienen.
Der entscheidende Spieltag
Die Ausgangslage für das Saisonfinale könnte nicht klarer sein: Ein Sieg gegen Regensburg am kommenden Samstag würde den direkten Aufstieg für Energie Cottbus bedeuten. Selbst ein Unentschieden könnte genügen, sofern Duisburg und Essen ihre Spiele nicht mit hohen Torunterschieden gewinnen. Energie hat somit alles in eigener Hand und kann den Aufstieg selbst sichern.
Historische Statistiken sprechen für Cottbus
Die Drittliga-Historie spricht für die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz. Bislang hat noch nie eine Mannschaft, die vor dem letzten Spieltag auf dem zweiten Platz stand, den direkten Aufstieg verpasst. Ein bemerkenswertes Beispiel dafür ist der VfL Osnabrück, der in der Saison 2022/23 mit zwei späten Toren gegen Borussia Dortmund II den Aufstieg sicherte. Das gibt Cottbus Hoffnung auf eine ähnliche Geschichte.
Dritte Plätze und ihre Bedeutung
Wie sieht es für die anderen Mannschaften aus, die sich im Aufstiegsrennen befinden? In der Regel schaffen es die Teams auf dem dritten Platz, sich für die Relegation zu qualifizieren. In der Vergangenheit gab es nur zwei Ausnahmen. In der Saison 2012/13 überholte der VfL Osnabrück den 1. FC Heidenheim, und in der letzten Saison musste Cottbus den dritten Platz an den 1. FC Saarbrücken abgeben. Diese Statistiken könnten auch für den MSV Duisburg ermutigend sein, während Rot-Weiss Essen und Hansa Rostock eher in der Nachteilslage sind. Doch in der 3. Liga ist alles möglich, und das Saisonfinale könnte einige Überraschungen bereithalten.
