1860 München trauert um Karsten Wettberg
Der TSV 1860 München ist in Trauer um Karsten Wettberg, der als „König von Giesing“ bekannt wurde. Der Trainer verstarb am Sonntag im Alter von 84 Jahren. Wettberg, der eine prägende Rolle bei 1860 München und der SpVgg Unterhaching spielte, war 1,67 Meter groß. Am Sonntag gab 1860 München die traurige Nachricht bekannt. In einer Erklärung des Drittligisten hieß es: „Der „König von Giesing“, Karsten Wettberg, ist am Sonntag, 29. März 2026, nach langer Krankheit in Wasserburg am Inn friedlich eingeschlafen. Die Löwen trauern um eine Trainer-Legende und eine der schillerndsten Figuren in der Geschichte des TSV 1860 München.“
Trainerkarriere und Erfolge
Wettberg war über fünf Jahrzehnte als Trainer tätig, wobei er ausschließlich in Bayern arbeitete. Mit der SpVgg Unterhaching sowie den „Löwen“ gelang ihm der Aufstieg in die 2. Liga. Besonders bemerkenswert war eine Serie von 54 Spielen ohne Niederlage, die er mit seinen „60ern“ erreichte. Den Titel „König von Giesing“ erhielt er nach dem Zweitliga-Aufstieg vom damaligen Oberbürgermeister Münchens, Georg Kronawitter. Wettberg äußerte dazu: „Darauf bin ich richtig stolz.“ Bis zum Jahr 2002 war er zudem für die Post tätig. Trotz seiner Entlassung im Juni 1992 nach dem Abstieg in die Oberliga blieb er den „Löwen“ verbunden. Er hatte verschiedene Rollen inne, darunter Vizepräsident, Scout und Fan. Über 1860 München sagte er einst in der „TZ“: „1860 ist wie Rauschgift. Das ist nach wie vor ein einmaliger Verein. Allein, wenn man sich vor Augen führt, was dieser Klub und seine Fans erlebt haben!“
Weitere Stationen und Titel
Zu den weiteren Stationen in Wettbergs Karriere zählen der FC Augsburg, Jahn Regensburg und die SpVgg Landshut. Im höherklassigen Amateurfußball konnte er insgesamt 51 Titel gewinnen, darunter zahlreiche Staffelsiege und Erfolge im Landespokal.
Abschiedsspiel mit Trauerflor
1860 München hat angekündigt, beim kommenden Heimspiel in der 3. Liga gegen Waldhof Mannheim mit Trauerflor zu spielen, um sich respektvoll von Wettberg zu verabschieden. Quelle: www.bild.de