Erzgebirge Aue: Abstieg in die Viertklassigkeit besiegelt
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Erzgebirge Aue: Abstieg in die Viertklassigkeit besiegelt

Micha Journalist
Erzgebirge Aue: Abstieg in die Viertklassigkeit besiegelt
Quelle: www.sportschau.de

Aue kann den Abstieg nicht vermeiden

Am 35. Spieltag der 3. Liga ist das Unvermeidliche eingetreten: Erzgebirge Aue hat sich mit einem 2:2-Unentschieden gegen den SV Wehen Wiesbaden endgültig aus der dritthöchsten deutschen Spielklasse verabschiedet. Nach dem Remis steht fest: Die Veilchen müssen in der kommenden Saison in der Regionalliga Nordost antreten, was für den Verein eine Premiere in seiner 80-jährigen Geschichte darstellt.

Interimstrainer Shubitidze verändert die Aufstellung

Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar: Ein Sieg musste her, um die letzte Fetzen Hoffnung auf den Klassenerhalt zu wahren. Interimstrainer Khvicha Shubitidze stellte die Mannschaft im Vergleich zum Pokal-Erfolg in Chemnitz auf vier Positionen um. Eine entscheidende Änderung war im Tor zu beobachten, wo Louis Lord anstelle von Martin Männel auflief. Diese Entscheidung war bereits vor Wochen getroffen worden, um einen Blick auf die Zukunft zu werfen.

Aue zeigt Kämpferherz

Trotz eines schwierigen Starts in die Partie, in dem Maximilian Schmid eine frühe Chance vergab, fand Aue schnell zurück ins Spiel. Nachdem Moritz Flotho in der 23. Minute für die Gäste traf, antwortete Tristan Zobel nur vier Minuten später mit einem sehenswerten Freistoßtreffer. Nach diesem Ausgleich hatte Aue mehr Spielanteile, konnte jedoch kein weiteres Tor erzielen.

Das Unheil nimmt seinen Lauf

In der zweiten Halbzeit bot sich Aue die Möglichkeit, das Spiel zu drehen, als Wehens Niklas May in der 69. Minute mit Gelb-Rot vom Platz flog. Doch anstatt den Druck zu erhöhen, kassierten die Erzgebirger ein weiteres Tor, als Tarik Gözüsirin in der 78. Minute nach einer Ecke traf. Moritz Seiffert brachte Aue zwar kurz vor Schluss zurück ins Spiel, doch der späte Aufbäumen reichte nicht aus. Nach dem Schlusspfiff herrschte im Stadion eine bedrückende Stille, die die Enttäuschung über den Abstieg widerspiegelte.