FC Erzgebirge Aue: Nach 23 Jahren im Profifußball droht der Abstieg in die Regionalliga
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FC Erzgebirge Aue: Nach 23 Jahren im Profifußball droht der Abstieg in die Regionalliga

Dirk Journalist
FC Erzgebirge Aue: Nach 23 Jahren im Profifußball droht der Abstieg in die Regionalliga
Quelle: www.liga3-online.de

FC Erzgebirge Aue: Nach 23 Jahren im Profifußball droht der Abstieg in die Regionalliga

Zweites Abstiegsteam in dieser Saison

Mit dem FC Erzgebirge Aue steht nach dem 1. FC Schweinfurt der zweite Absteiger in die Regionalliga fest. Das 2:2 gegen den SV Wehen Wiesbaden bedeutet, dass die Veilchen vor den letzten drei Spieltagen elf Punkte hinter dem rettenden Ufer liegen, was nicht mehr aufzuholen ist. Für Aue ist dies der erste Abstieg in die Regionalliga nach 23 Jahren im Profifußball – eine ernüchternde Bilanz für den traditionsreichen Verein.

Enttäuschende Rückrunde

Die Rückrunde der aktuellen Saison war für den FC Erzgebirge Aue eine wahre Katastrophe. Mit nur fünf von 48 möglichen Punkten und einer Bilanz von 20 Niederlagen ist die Mannschaft das schwächste Team der Liga. Das 2:2-Unentschieden gegen Wehen Wiesbaden war das 16. Spiel in Folge, in dem Aue sieglos blieb. Bei der Anzahl der Tore und Punkten belegen die Veilchen die hintersten Plätze, lediglich der 1. FC Schweinfurt hat eine noch schlechtere Bilanz.

Hoher Personalverschleiß und Trainerwechsel

Die Probleme beim FC Erzgebirge Aue sind nicht nur sportlicher Natur. In den letzten Monaten gab es einen hohen Personalverschleiß: gleich zwei Trainerwechsel, zwei Co-Trainer und zwei Sportchefs haben die Veilchen durchlebt. Der Wechsel von Christoph Dabrowski zu Khvicha Shubitidze an Ostern brachte nicht die erhoffte Wende. Die Verantwortlichen stehen unter Druck, und Präsident Thomas Schlesinger hat bereits Konsequenzen angekündigt, jedoch nicht spezifiziert, welche Maßnahmen ergreifen werden.

Kritik von den Fans und ein notwendiger Umbruch

Die Unzufriedenheit unter den Fans wächst. Viele fordern eine außerordentliche Mitgliederversammlung, um notwendige Veränderungen einzuleiten. Ein großer Cut am Saisonende scheint unvermeidbar, denn die letzten Monate haben deutlich gemacht, dass viel schiefgelaufen ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Verein in den kommenden Wochen aufstellen wird und welche Schritte unternommen werden, um den Neuanfang in der Regionalliga zu gestalten.