Erneute Meisterschaft für den 1. FC Lokomotive Leipzig
Der 1. FC Lokomotive Leipzig hat sich zum zweiten Mal in Folge die Meisterschaft der Regionalliga Nordost gesichert. Nach einem spannenden Saisonfinale, in dem die Mannschaft den 1. FC Magdeburg II mit 5:2 besiegte, war die Freude im Bruno-Plache-Stadion grenzenlos. 10.000 begeisterte Zuschauer feierten mit den Spielern den verdienten Erfolg.
Ein emotionaler Moment für Trainer und Spieler
Nach dem Abpfiff brachen alle Dämme, und die Spieler ließen ihren Emotionen freien Lauf. Trainer Jochen Seitz wurde während eines Interviews mit dem MDR mit einer Bierdusche überrascht. "Wenn man Spiele gewinnt, schmeckt Bier eigentlich immer gut", meinte Seitz schmunzelnd. Er war sichtlich bewegt von der Atmosphäre und dem Moment: "Die Meisterschaft im eigenen Stadion zu feiern, ist einfach überragend." Sein Lob galt der ganzen Mannschaft, die trotz Rückständen nie aufgab und sich den Titel redlich verdiente.
Ein Kraftakt zum Titel
Das Herzschlagfinale gegen den 1. FC Magdeburg II war ein Paradebeispiel für den Kampfgeist der Leipziger. Nach zwei Rückständen zeigte die Mannschaft eine beeindruckende Leistung und drehte das Spiel. "Wir haben alles in die Waagschale geworfen und immer an uns geglaubt", erklärte Seitz. Letztlich entschied die Tordifferenz über den Meistertitel, da Carl Zeiss Jena ebenfalls siegreich war. Seitz war stolz auf seine Spieler: "Ich bin so unfassbar stolz auf jeden einzelnen von ihnen."
Aufstiegsspiele stehen bevor
Nach der gescheiterten Aufstiegsqualifikation im Vorjahr sind die Leipziger entschlossen, es diesmal besser zu machen. Geschäftsführer Martin Mieth war erleichtert und sprach von einem Ballast, der nun für den Verein abfällt. Lok-Urgestein Djamal Ziane sagte scherzhaft: "Heute ist alles erlaubt. Absolutes Vollgas!" Trainer Seitz gab den Spielern einen Freifahrtschein für die kommenden Tage: "Wir feiern heute, haben dann drei Tage frei und bereiten uns ab Mittwoch auf die Relegation vor." Am 28. Mai geht es in den Aufstiegsspielen gegen die Würzburger Kickers um die letzte Chance auf den Aufstieg in die 3. Liga. Doch zunächst genießen die Meister ihren Triumph in vollen Zügen.
