Würzburger Kickers: Strategie und Ziele in der Rückkehr zur 3. Liga

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Creed Journalist
Würzburger Kickers: Strategie und Ziele in der Rückkehr zur 3. Liga

Nach der Rückkehr in die 3. Liga

Die Würzburger Kickers sind nach vier Jahren Abstinenz endlich zurück in der 3. Liga. Der Aufstieg wurde durch eine beeindruckende Leistung in den Aufstiegsspielen gesichert, und nun gilt es, die Weichen für die kommende Saison zu stellen. liga3-online.de gibt einen Überblick über die Planungen der Unterfranken.

Vertragliche Situation und Trainer

Mit dem Aufstieg hat sich der Vertrag von Cheftrainer Michael Schiele automatisch um zwei Jahre bis 2028 verlängert. Schiele, der bereits von 2017 bis 2020 die Geschicke der Kickers leitete und das Team in die 2. Bundesliga führte, hat seit seiner Rückkehr im März 2023 eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen: 15 Spiele, 13 Siege, zwei Unentschieden und keine Niederlage. Mit einem Punkteschnitt von 2,73 ist Schiele der Schlüssel zu den jüngsten Erfolgen und der Rückkehr in die 3. Liga.

Kaderplanung für die neue Saison

Aktuell stehen zwölf Spieler unter Vertrag, darunter bekannte Namen wie Daniel Hägele und Ebrahim Farahnak. Auch die Talente Tarsis Bonga und Philipp Ochs sollen gehalten werden, während Peter Kurzweg seine Karriere beendet hat. Die Kaderplanung wird entscheidend für die Herausforderungen der neuen Saison sein, und es bleibt abzuwarten, ob weitere Neuzugänge verpflichtet werden, um die Mannschaft zu verstärken.

Zielsetzung: Klassenerhalt und langfristiger Aufbau

Für die kommende Saison haben sich die Kickers zunächst den Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben. Dominik Möhler, der 49 Prozent der Profifußball-AG besitzt, betont: „Wir wollen die 3. Liga halten und alle Chancen nutzen, die sich bieten. Schritt für Schritt und alles zu seiner Zeit.“ In Zusammenarbeit mit Trainer Schiele soll ein langfristiges Konzept entwickelt werden, um nachhaltig im Profifußball Fuß zu fassen.

Stadion und Infrastruktur

Die Akon Arena, in der die Kickers ihre Heimspiele austragen, ist zwar drittligatauglich, benötigt jedoch einige Renovierungen. Geplant sind unter anderem Umbauten wie die Überdachung der Gegengerade sowie der Bau eines neuen Trainingszentrums in den kommenden Jahren. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Spielstätte modernisieren, sondern auch die Trainingsbedingungen für die Spieler verbessern.