Apple präsentiert das MacBook Neo: Ein neuer Einstieg in die Apple-Welt
Die Vorstellung von Apple und günstigen Preisen mag auf den ersten Blick wie ein Widerspruch erscheinen, doch das neue MacBook Neo bietet genau das. Der Laptop soll als attraktiver Einstieg in die Apple-Welt dienen und findet bei den Käufern großen Anklang. Berichten zufolge hat Apple die Produktion des Modells aufgrund der hohen Nachfrage sogar verdoppelt. In unserem umfassenden Labortest werfen wir einen Blick auf die Stärken und Schwächen des Geräts und analysieren, für wen sich der Kauf wirklich lohnt.
Überraschende Enthüllung in London
In einem überraschenden Event in London präsentierte Apple das MacBook Neo – ein Laptop, der sowohl neu als auch deutlich erschwinglicher ist und sich als Einstiegs-Mac positioniert. Die Frage, die sich stellt, ist: Bietet das Neo tatsächlich viel Licht und wenig Schatten? Unser ausführlicher Test hat ergeben, dass das MacBook Neo ein echter Preis-Leistungs-Hit ist.
Bewertung: TESTNOTE 2,6 – BEFRIEDIGEND
Das MacBook Neo mit einer Bildschirmdiagonale von 13 Zoll in der Ausführung von 2026 überzeugt mit einem fairen Preis, einem qualitativ hochwertigen Display, geräuschlosem Betrieb sowie einer angenehmen Tastatur und einem präzisen Touchpad. Auf der anderen Seite zeigt das Gerät Schwächen bei grafikintensiven Anwendungen und der SSD-Speicher ist langsamer als der des MacBook Air und Pro.
Wichtige Merkmale auf einen Blick
Das Neo bleibt in Bezug auf das Gewicht auf dem gleichen Niveau wie das MacBook Air, ist jedoch etwas kompakter. Im Inneren arbeitet der A18 Pro-Chip, der im Vergleich zum M5 des aktuellen MacBook Air und Pro in verschiedenen Aspekten hinterherhinkt, insbesondere bei grafikintensiven Anwendungen. Das Testlabor hat die Akkulaufzeit des Neo mit 5 Stunden und 3 Minuten ermittelt, während das MacBook Air auf 7 Stunden und 1 Minute kommt. Zudem sind im Neo lediglich zwei USB-C-Anschlüsse vorhanden, und eine Tastaturbeleuchtung fehlt.
Displaytechnologie: Air als Maßstab
Das MacBook Neo misst 29,8 x 20,6 x 1,3 Zentimeter und hat ein Gewicht, das dem des 13 Zoll MacBook Air entspricht, jedoch in der Kompaktheit überlegen ist. Der Bildschirm mit einer Diagonalen von 13 Zoll bietet eine Auflösung von 2408 x 1506 Pixeln. Apple hat beim Farbraum gespart: Das Neo unterstützt nur sRGB, was für Fotografen ein Nachteil ist. Die Lautsprecher des MacBook Neo liefern für einen Laptop dieser Preisklasse eine bemerkenswert gute Klangqualität. Allerdings fehlt die Truetone-Technologie, die die Farbtemperatur an das Umgebungslicht anpasst. Positiv hervorzuheben ist, dass das Display mit maximal 524 Candela pro Quadratmeter heller leuchtet als die neuen Modelle des MacBook Air. Der Kontrastwert liegt jedoch bei 988:1, was im Vergleich zu den Air-Modellen, die etwa 1400:1 erreichen, schwächer ist.
Rechenleistung: Der A18 Pro-Chip
Der entscheidende Unterschied zu den bisherigen MacBook-Varianten liegt im Prozessor: Im Neo kommt der A18 Pro-Chip zum Einsatz, der zuvor ausschließlich in den iPhone 16 Pro und Pro Max Modellen verwendet wurde. Der A18 Pro verfügt über weniger Kerne als der M5 im MacBook Air: Er hat zwei schnelle, vier effiziente und fünf Grafikkerne, während der M5 vier schnelle, sechs effiziente und bis zu zehn Grafikkerne bietet. Dies macht das Neo insgesamt langsamer als die M5-Modelle des MacBook Air und Pro. Während der Leistungsunterschied bei alltäglichen Aufgaben weniger auffällt, wird er bei grafiklastigen Anwendungen deutlich.
Akkulaufzeit: Eingeschränkte Ausdauer
In Bezug auf die Akkuleistung zeigt das MacBook Neo eine klare Sparsamkeit: Es bietet eine Kapazität von 36,5 Wattstunden, was fast ein Drittel weniger ist als beim MacBook Air mit 53,8 Wattstunden. Im Testlabor hielt das Neo 5 Stunden und 3 Minuten durch, während das Air auf 7 Stunden und 1 Minute kam. Bei weniger intensiven Anwendungen, wie Textverarbeitung oder Internetnutzung, kann die Akkulaufzeit deutlich verlängert werden, besonders bei reduzierter Bildschirmhelligkeit.
Ausstattung: Minimalistisch gehalten
Das MacBook Neo ist im Vergleich zu den größeren Modellen Air und Pro deutlich günstiger, was sich auch in der Ausstattung widerspiegelt. Es sind lediglich zwei USB-C-Ports vorhanden, einer nach USB-3-Norm und einer nach USB-2. Ein separater MagSafe-Anschluss zum Laden fehlt, und die Tastatur ist nicht beleuchtet. Dennoch macht die Tastatur einen soliden Eindruck, und das etwas kleinere Touchpad lässt sich dank seiner angenehmen Oberfläche gut bedienen, insbesondere für die Gestensteuerung von macOS.
Fazit: Eine ernstzunehmende Option für Sparfüchse
Insgesamt ist das MacBook Neo ein beinahe vollendeter Laptop, der nur knapp an einer besseren Bewertung vorbeischrammt. Die Abstriche in der Ausstattung und die geringere Geschwindigkeit im Vergleich zu den größeren Modellen sind die Hauptgründe dafür. Dennoch stellt das Neo eine attraktive Option für preisbewusste Käufer im Apple-Ökosystem dar. Es kostet deutlich weniger, bietet jedoch ein starkes Gesamtpaket mit einem guten Display, einer komfortablen Tastatur und einem leisen Betrieb. Was noch fehlt, sind zusätzliche Anschlüsse, ein MagSafe-Ladeanschluss und eine beleuchtete Tastatur. Trotz dieser Mängel bleibt das MacBook Neo ein echter Preis-Leistungs-Hit.
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