Herausforderungen für die Everest-Klettersaison: Blockierte Route und steigende Anmeldungen
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Herausforderungen für die Everest-Klettersaison: Blockierte Route und steigende Anmeldungen

Seppel Journalist
Herausforderungen für die Everest-Klettersaison: Blockierte Route und steigende Anmeldungen
Quelle: bild.de

Die Klettersaison am Mount Everest steht vor einem herausfordernden Beginn, da die zentrale Aufstiegsroute zum höchsten Gipfel der Welt weiterhin blockiert ist. Ein massiver Eisblock im Khumbu-Eisbruch hindert Bergsteiger daran, vom Basislager zum zweiten Höhenlager vorzurücken. Das nepalesische Tourismusministerium hat bestätigt, dass Spezialisten intensiv nach alternativen Routen suchen, um die Sicherheit der Kletterer zu gewährleisten.

Saisonale Herausforderungen und Sicherheitsbedenken

Traditionell öffnet die Route zum Everest Anfang April, was Kletterern die Möglichkeit gibt, sich an die Höhe zu gewöhnen, bevor sie ihre Gipfelversuche starten. Die gefährliche Verzögerung in diesem Jahr hat jedoch Besorgnis ausgelöst, insbesondere hinsichtlich möglicher Staus in der sogenannten Todeszone, wo der Sauerstoffgehalt extrem niedrig ist. Diese Staus können nicht nur den Aufstieg erschweren, sondern auch gefährliche Situationen für die Bergsteiger schaffen. Um die Belastung auf der Route zu verringern, haben externe Expeditionsveranstalter bereits mit Arbeiten an den oberen Teilen der Route begonnen. Mithilfe von Hubschraubern wird versucht, die Arbeiten zu beschleunigen, während lokale Organisationen für die Instandhaltung und Befestigung von Seilen zwischen dem Basislager und dem zweiten Höhenlager zuständig sind. Ministeriumssprecher Himal Gautam betonte, dass es von höchster Priorität sei, einen sicheren Weg zu finden, der nicht durch potenziell einstürzende Eisblöcke gefährdet wird.

Zahl der Genehmigungen bleibt stabil trotz erhöhter Kosten

Trotz der Herausforderungen haben bereits 410 Bergsteiger eine Genehmigung für die aktuelle Frühjahrssaison erhalten, und weitere Anmeldungen werden bis Mitte Mai erwartet. Die nepalesischen Behörden rechnen damit, dass die Gesamtzahl der Anmeldungen trotz der Erhöhung der Genehmigungsgebühr von 11.000 auf 15.000 US-Dollar auf dem Niveau der Vorjahre bleibt. Diese Gebühr hat in dieser Saison bereits zu Rekordeinnahmen für die nepalesische Regierung geführt. Nepal, das stolz acht der 14 Achttausender der Welt beherbergt, bleibt ein erstklassiges Ziel für Höhenbergsteiger. Die Kombination aus beeindruckenden Gipfeln und herausfordernden Bedingungen zieht jedes Jahr Tausende von Abenteurern an. Doch die Blockade der Route zum Everest wirft Fragen nach der Sicherheit und der Logistik auf, während sich die Klettergemeinschaft auf die bevorstehenden Herausforderungen vorbereitet.