Schicksal des Freizeitparks „Rivoli“ in Rotterdam besiegelt: Abriss und Wohnungsbau geplant
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Schicksal des Freizeitparks „Rivoli“ in Rotterdam besiegelt: Abriss und Wohnungsbau geplant

Martin Journalist
Schicksal des Freizeitparks „Rivoli“ in Rotterdam besiegelt: Abriss und Wohnungsbau geplant
Quelle: bild.de

In Rotterdam scheint das Schicksal des lang ersehnten Freizeitparks „Rivoli“ besiegelt zu sein. Nach Jahren der Planung und Investitionen wird der einst als Freizeitvergnügen gedachte Park nun abgerissen, um Platz für ein neues Wohnviertel zu schaffen. Diese Entscheidung des Rotterdamer Stadtrats sorgt für Aufregung und Enttäuschung bei den Investoren.

Freizeitpark wird zur Wohnsiedlung

Der Freizeitpark, der nie eröffnet wurde und über 50 Millionen Euro gekostet hat, wird in den kommenden Jahren einem neuen Wohnprojekt weichen. Kürzlich wurde das 25.000 Quadratmeter große Areal für 6,6 Millionen Euro versteigert. Der neue Besitzer, der Unternehmer Wim Beelen, hält trotz der Stadtratsbeschlüsse an seinen Plänen fest und möchte den Park „noch vor Jahresende“ eröffnen. Die Stadtverwaltung hingegen sieht in dem Gelände eine Gelegenheit, bezahlbaren Wohnraum in attraktiver Lage zu schaffen. Die Baudezernentin Chantal Zeegers betont die Möglichkeit, ein „sehr attraktiver Teil Rotterdams“ mit Blick auf die Maas zu werden.

Stadtrat plant Umgestaltung der Fläche

Der Rotterdamer Stadtrat hat in einem jüngsten Beschluss klar gemacht, dass er keine Zukunft mehr für den Freizeitpark sieht. Dies geschah inmitten der Unzufriedenheit über die Pläne des neuen Eigentümers, ein 120 Meter langes Schiff namens „Arche Noah“ am Rande des Parks zu verankern. Die Mehrheit der Ratsmitglieder ist der Ansicht, dass der Park in der zentralen Lage der Stadt nicht mehr zeitgemäß ist und stattdessen Platz für Wohnraum geschaffen werden sollte. Die Initiative zielt darauf ab, die Bewohner wieder stärker mit dem Fluss Maas zu verbinden und gleichzeitig hochwertige Wohnmöglichkeiten zu schaffen.

Konflikt zwischen Investoren und Stadtverwaltung

Wim Beelen, der als „König der Freizeitparks“ gilt, zeigt sich kämpferisch und ist enttäuscht über die Haltung der Stadt. Er kritisiert die Meinungsänderung der Politiker und fordert, dass die Stadt das Grundstück kaufen solle, wenn sie dort tatsächlich Wohnraum schaffen möchte. Beelen hat bereits Erfahrung mit ähnlichen Projekten und kennt die Herausforderungen, die mit der Umgestaltung von Arealen verbunden sind. Die Pläne für den Freizeitpark könnten also in einen rechtlichen Konflikt mit der Stadt münden, was die Zukunft des Geländes weiter ungewiss macht. Mit dem Abriss des Freizeitparks „Rivoli“ geht ein Traum in Erfüllung, der nie Wirklichkeit wurde. Der Fokus der Stadt liegt nun auf der Schaffung von Wohnraum, während die Frage bleibt, ob und wie Beelen seine Pläne umsetzen kann.